Freitag, 6. Februar 2015

FranzPol UW Teil 1 (Tahiti bis Raiatea)

So, hier kommen nun alle guten Unterwasser-Bilder aus französisch Polynesien, vom Schnorcheln und/oder Tauchen, unterteilt nach Insel:


Tahiti
ungewöhnlich geformte Seegurke
(gefleckte Wurm-Seegurke)

Kugelfisch

Muschel, die Einblick gewährt

Schnecke mit ausfahrbarem Auge (links)

der erste Hai hier, ein Schwarzspitzen-Riffhai, beim Schnorcheln
(ICH hab geschnorchelt, nicht der Hai!   :)

ungewöhnlich gemusterte Seegurke (Leoparden-Seegurke)

Polsterseestern in meiner Lieblingsfarbe

das sind NICHT Zebrafische

sondern Dreibinden-Preußenfische

eine ungewöhnliche Ansammlung von Hornhechten (oben)
und Flötenfischen (unten)


schön gefärbter Seeigel

Goldstirn-Sandgrundeln

Picasso-Drückerfisch, diesmal wieder die "normale" Art,
im Gegensatz zur hawaiianischen

der hier war ausnahmsweise mal ein recht netter
und ließ sich gerne knipsen

Orangestreifen-Drückerfisch

kleine Meerbarbe

Kofferfisch

Sträflings-Doktorfische


Moorea
sehr zutrauliche rote Schnapper, schwammen
zwischen mir und dem Tauchführer mit

Masken-Wimpelfisch

Pazifik-Wimpelfisch

Schwarzspitzen-Riffhai

Titan-Drückerfisch, ca. so groß wie ein Fußball; der wurde so
böse, weil ich ihm zum Fotografieren nahe kam, dass er gleich
nach diesem Foto auf mich los ging; als ich ihn mit einer Flosse
abwehrte, ging er auf einen anderen Taucher unserer Gruppe los...

ängstliche Riffbarsche, die sich in einer Koralle verstecken

Schildkröte

Sparzschwitzen-Hiffrai

Vagabunden-Falterfische

Tabak-Falterfische

Halfterfisch

zwei verliebte Kugelfische

um ein gutes Bild von DEM Kerl zu kriegen, hab ich auf mehreren
Inseln viele Bilder verschossen: der Pazifik-Mimikry-Doktorfisch;
sehr sehr häufig zu sehen, und sehr sehr sehr scheu







Huahine
ganz was seltenes: eine Seenadel (verwandt mit Seepferdchen), und die sogar noch
(ich geb zu, ein bissl geschummelt, von wegen der Überschrift "UW")
an der Wasseroberfläche schwimmend

Polsterseestern, mal in dunkelviolett

Blutmundgrundel, vor ihrem Bau

Fähnchen-Falterfisch

drei ungewöhnliche Freunde

unabsichtliches Bild eines seltsamen und
äußerst seltenen Meeresbewohners

was das wohl mal war?


Zitronen-Falterfische







Raiatea
kleiner Feilenfisch

ungewöhnlicher Seeigel

zwei Freunde (Feilenfische)

zwei Feinde (Eidechsenfische; das ist KEIN Kuss, das ist
ein Kampf - ich war dabei!)

schwarze Anemonenfische

Pazifischer Doppelsattel-Falterfisch

wenn jemand weiß, was der Rote für einer ist: bitte melden!
PS: hab's inzwischen herausgefunden - das ist ein Jungtier vom
Clown-Junkerlippfisch; erwachsen sehen die ganz anders aus,
und sie verändern im Lauf ihres Lebens sogar ihr Geschlecht!

ein Igelfisch lässt sich putzen

Krildschöte

Anemonen- bzw. Clownfisch

Rotfeuerfische

Stachelmakrelen (Trevallies)

Tüpfel-Kofferfisch

Seegurke mit ungewöhnlichen Ausbildungen (Ananas-Seewalze)

Rotfeuerfisch







Donnerstag, 5. Februar 2015

Wunschtier Nr 8 in Rangiroa gesichtet

Wie es scheint werde ich meine Wunschtierliste von hinten abarbeiten. Rangiroa ist zwar bekannt dafür, dass es hier von Dezember bis Februar Hammerhaie gibt, und auch Marlins sind diese Woche gesichtet worden, nur ich selber hab nix davon zu Gesicht bekommen. Es war mir jedoch vergönnt, bei einem Tauchgang Delfine zu treffen. Die sind hier auch immer irgendwo in der Nähe, und bei den meisten Tauchgängen hört man ihr Pfeifen, aber einmal waren sie direkt über uns, und als ich ihnen nach oben winkte, sind die zu uns runter gekommen und haben uns (leider nur kurz) besucht: Ein einzelnes Männchen und ein Weibchen mit Zwillingen! Wobei eines der Babies eine ganz andere Schnauze hat als das andere, das heißt, die Mami dürfte fremd gegangen sein. Hat uns zumindest der Tauchführer erklärt, wobei er meinte, es kommt auch vor, dass Delfine Waisenbabies anderer Delfine adoptieren, vielleicht ist das die Geschichte hinter dem andersnasigen Geschwisterchen...










Mittwoch, 4. Februar 2015

Rangiroa

Rangiroa ist in einem anderen Archipel als die bisherigen Tahiti-Inseln, die ich besucht habe. Die waren alle im Gesellschaftsinsel-Archipel. Jetzt bin ich im Tuamotu-Archipel. Der ist älter, da sind die Vulkane in der Mitte schon zusammengebrochen und versunken, sodass nur mehr das Außenriff übriggeblieben ist, hier hat man also richtige Atolle (Ringe aus Inselchen). Rangiroa ist das größte Atoll hier, in die Mitte würde die Hauptinsel Tahiti locker hineinpassen, und dann wär noch immer viel Platz. Hier zwei Fotos vom Landeanflug:



Eine große Attraktion in Rangiroa scheint die "blaue Lagune" zu sein, wir sind drüber geflogen und der Pilot hat sie extra angekündigt:







Das Leben (zumindest das menschliche) spielt sich hauptsächlich auf der größten dieser langgestreckten Inseln ab, die das Atoll bilden, Motu Nui Nui ("nui" heißt groß, also die größte der Inseln):






Es gibt in Rangiroa 2 Orte, Tiputa und Avatoru, mit insgesamt ca. 2500 Einwohnern. Ich bin in Avatoru gelandet, und hier mal die Top-Sehenswürdigkeiten von Avatoru:
die Kirche

die Schule, zugleich das größte Gebäude

die Bank, geschlossen am Mittwoch um 11h37

die Apotheke

der Fischerhafen

die Pizzeria

und, was mir besonders gefallen hat,
Warnschilder vor Hühnernestern




Der Flughafen liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden Orten Tiputa und Avatoru:



Meine Unterkunft, die Pension "Rangiroa Plage" - und der Blick von meinem Zimmer aus, alles wieder mal direkt am Strand (das Wort "Plage" bedeutet im Französischen nämlich NICHT "große Mühe"). Am Ende ein Blick direkt ins Meer, und dazu gleich zwei Bemerkungen, nämlich erstens, nein, auf dieses Foto habe ich nicht lange warten müssen, und zweitens auch nein, das Schwimmen ist hier nicht gefährlich, denn diese Fischlein sind weder groß noch mutig:









Eine "Inselumrundung" ist hier nicht mehr möglich, außer per Boot. Aber einen Ausflug habe ich gemacht, mit einem Ausflugsboot eine Stunde lang zu einem anderen Motu, und es war noch lange nicht das am weitesten entfernte. Auf der so genannten "Ile au Recif" kann man alte, abgestorbene Riffbrocken sehen, die dadurch entstanden sind, dass der Meeresspiegel sich senkte. Wir haben dort geschnorchelt, sind gewandert, es war eine eindrucksvolle, einsame, fast außerirdische Landschaft:






Auf diesem Ausflug hab ich eine neue Art Einsiedlerkrebs entdeckt, ich glaube, es handelt sich um den "Palmendieb", der saß nämlich zuerst auf einer Kokosnuss, und es lagen einige alte Kokosnüsse mit Löchern herum. Als ich ihn aufgescheucht hatte, versuchte er, sich in Palmenlaub zu verstecken...
 




Sonst noch was? Ach ja, ein Kaktus mit einem außergewöhnlich geformten Trieb,


und, zur Abwechslung, einmal ein Sonnenaufgangsbild: