Der Pelikanmann in Kingscote
füttert jeden Abend um 17 Uhr die Pelikane im Hafen von Kingscote. Wir haben ihm am Samstag dabei zugesehen. Es waren gezählte 43 Pelikane anwesend, und einige Möwen, die sich mit den Pelikanen kleine Fluggefechte um die ersten Fischstückchen lieferten. Danach griff der PM mit beiden Händen in den Kübel mit den Futter, und die Pelikane konnten ihre Schnäbel kaum voll kriegen. Am Ende schüttete der PM die letzten Reste ins Wasser, und die Pelikane versuchten danach zu tauchen. Was sie dabei vergaßen ist, dass sie australische Pelikane sind, und nicht tauchen können. Sie strampelten hilflos mit erhobenen Hinterteilen im Wasser herum...
Die Seelöwen in Seal Bay
sind australische Sea Lions, recht seltene Viecher - im Gegensatz zu den New Zealand Fur Seals, nach denen die Bay eigentlich benannt sind, die man hier aber eh nicht findet, weil sie Felsen statt Sand bevorzugen.
Die Raubvögel in der Raptor's Domain
kann man während einer interessanten Flugshow nicht nur bewundern, sie kommen einem auch ganz nahe, und man darf sie teilweise halten, teilweise streicheln, manche hüpfen einem sogar in den Schoß. Da gab es eine umweltbewusste Elster, einen unerschrockenen Curlew (das ist der Stelzenvogel), einen zufriedenen Schwalm (das ist der Vogel mit dem Froschmaul), Eulen, Kookaburras, Falken, und am Ende sogar zwei Adler.
Die Sanddünen von Little Sahara
waren beeindruckend hoch, und man konnte sich dort Boards ausleihen und darauf die Dünen runterrutschen.
Die Buchten und Strände in Vivonne Bay und Seal Bay
waren wunderschön, und man sieht an den Bildern, dass es hier auch sehr toll zum Baden und Schwimmen wäre, aber jetzt im Herbst war es leider bereits ein wenig zu kühl und zu windig.
Der Admiral's Arch im Flinders Chase National Park
ist eine riesige, natürliche Felsbrücke. Auf den Felsen rundherum tummeln sich die Robben (New Zealand Fur Seals), und zwischen den vorgelagerten zwei kleinen Inselchen und der zerklüfteten Küste brechen gigantische Wellen. Auf einer Anhöhe versucht der Leuchtturm Cape du Couedic, den Schiffen sicheres Geleit zu verschaffen.
Die Remarkable Rocks im Flinders Chase National Park
sind tatsächlich bemerkenswert - enorme Steinbrocken, bizarr geformt, einer sieht aus wie ein Elefant (zumindest den Rüssel erkennt man), einer wie ein Ritterhelm, einer wie ein Schwein, in einen anderen kann man sich bequem hineinlegen, und der letzte sieht aus wie ein winziger Vulkan.
Die kleinen blauen Pinguine in Penneshaw
haben wir leider nicht getroffen. Schuld daran sind die oben bereits erwähnten New Zealand Fur Seals, die sich rasant vermehren (in den letzten 5 Jahren hat sich ihre Population verdoppelt), weil eine Hauptspeise dieser Robben die Pinguine sind. Ich kann deshalb hier nur Bilder von leeren Pinguinhöhlen, Verkehrszeichen und eine Tafel mit Informationen über die Pinguine anbieten, oder (da ich hier ja bereits einmal war) ein sieben Jahre altes Bild eines Pinguins mit seinem Jungen.
Sonstige Tiere in Kangaroo Island
gab es (wie könnte es auch anders sein, wenn ich unterwegs bin) noch zur Genüge, deshalb kommen hier weitere Bilder, von einer Inch-Ant (Myrmecia, eine Ameise, die zweieinhalb Zentimeter lang ist), einer Ansammlung von Tausendfüßern, einem Hundertfüßer, einer unidentifizierten grünen Kugel (am Strand gefunden), einer hübschen Eidechse, einem K.I.-Känguru, einer Geißelspinne, einem Skink, einem großen Käfer (Skarabäus?) und einem kleinen Gecko.
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