Freitag, 14. November 2014

Bonaire UW Teil 4

So, jetzt sind die mittelgroßen Fische dran. Fangen wir mal mit den Kugel- bzw. Igelfischen an. Auf manchen Fotos sieht man sogar recht gut die Stacheln:










Die nächsten Fische haben auch Stacheln - Rotfeuerfische. Sie sind eigentlich hier nicht heimisch, aber irgendwo (anscheinend in Florida) sind einmal ein paar Aquarien-Feuerfische entkommen, und die vermehren sich in der Karibik jetzt rasant. Weil sie einheimische Fische verdrängen, sind sie nicht besonders beliebt hier, und es gibt sogar Kurse, bei denen man lernen kann, wie man sie jagt...












Doktorfische und Drückerfische schauen einander teils sehr ähnlich. Die Doktoren haben am Schwanzflossenansatz einen rasiermesserscharfen Dornfortsatz, mit dem sie sich im Notfall verteidigen können. Drückerfische haben oben am Körper einen drückerähnlichen Stachel, mit dem sie sich unter einem Stein verkeilen können, so dass man sie nicht mehr rausbringt. Auf dem ersten Bild sieht man das Rasiermesser, auf einem der anderen Fotos sieht man den "trigger" (= "Drücker" auf Englisch) recht gut.












Eidechsenfische liegen faul am Boden herum, sind deswegen leicht zu fotografieren, haben einen leicht dümmlichen Gesichtsausdruck, und auch sonst nicht viel mit Eidechsen gemeinsam:








Ziegenfische und Feilenfische schauen einander dafür schon ähnlich, sie sind flach und eckig, die Ziegenfische haben halt noch Hörner dazu.











Jetzt kommen die Drachenköpfe, manchmal auch Steinfische oder Skorpionfische genannt. Sie sind genau genommen Verwandte der Rotfeuerfische, haben auch Giftstacheln am Rücken, und sind sehr schwer zu entdecken, weil sie sehr gut getarnt sind. Was ich bisher noch nicht gewusst hatte: dass man sie auch manchmal zu zweit antrifft, und dass ihre Flossen recht schön gefärbt sind, wenn sie sie mal ausbreiten, z.B. um zu schwimmen.






Zum Abschluss der mittelgroßen Fische: die Flötenfische. Lang und dünn, wie eben eine Flöte, sieht man sie oft kopfüber im Wasser stehen, denn mit ihren dünnen Schnauzen kommen sie leicht in die Zwischenräume der Korallen, um ein kleines Beutetier zu erwischen. Oft schwimmen sie aber auch mit anderen Fischen herum und versuchen, ihnen Beute wegzuschnappen. Die meisten sind grau bis braun gefärbt und gestreift, es gibt aber auch gelbe.











Und jetzt noch ein Nachtrag - Schwärme. Die hätte ich zu mittelgroßen und auch zu ganz großen Fischen geben können. Übrigens: wenn man zum Boot zurück kommt, und das Wasser ist voller Fische darunter, dann mal genau schauen, was da sonst noch im Wasser schwimmt. Sehr oft ist nämlich gerade kurz vorher jemand auf dem Boot aufs Klo gegangen, und deswegen kommen dann viele Fische...





Das war knapp unterm Boot - sieht man die kleinen Stückchen im Wasser?









Das passt jetzt irgendwie nicht ganz zu "Schwärme", es sind seltsame Gespanne, die eigentlich nicht zueinander passen, die ich aber dennoch zusammen angetroffen habe.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen