Dienstag, 24. Februar 2015

Der Fjord (Milford Sound)

Heute stand ein Tagesausflug ins Fjordland auf dem Programm, um genau zu sein zum Milford Sound. Von Te Anau, wo ich mein "Basislager" aufgeschlagen habe, sind das 120 Kilometer Fahrt, gute 2 Stunden, denn die Straße hinauf windet sich und ist voll von Touristenbussen.

Was mir auf dem Weg so alles begegnet ist?
- Berge (mal hoch, mal niedriger)

- Schnee und Schmelzwasser (allerdings nicht mehr so zum Greifen nahe wie noch vor 7 Jahren, da habe ich auf dem Weg einen Schneeman bauen können)

- die Mirror Lakes (in denen sich umliegende Berggipfel spiegeln, wenn der Wind oder die Enten keinen Wirbel machen)


- the Chasm (ein Abgrund, in den sich die Wassermassen eines Baches stürzen; auf dem Weg dorthin muss man durch einen unheimlichen, dunklen Wald)

- Pflanzen (große und kleine, alpine und nicht-alpine)




- Tiere (welche, die angekündigt, aber leider nicht anwesend waren, sowie welche, die im Überfluss anwesend waren und damit einen Stau verursachten)



Und dann kommt man an bei der Anlegestelle der Milford Sound-Schiffe, und viel mehr ist dieser Ort auch nicht, ein Café gibt es noch, eine Tankstelle, eine Lodge, und einen riesigen Parkplatz...


Der prägnanteste Berg ist der sogenannte Mitre Peak, bei uns würde das wohl "Bischofsmütze" heißen:

Die Fahrt in und durch den Sound verlief dann leider sehr stürmisch, es regnete und der Wind pfiff uns um die Ohren, sodass das Fotografieren sehr oft gar nicht so leicht war, und die Bilder eher dunkel und düster geworden sind. Schade, diese Fahrt war bei meiner ersten Reise vor 7 Jahren eines der schönsten Erlebnisse in Neuseeland...





Blick aufs offene Meer



Ein paar schöne Wasserfälle hat uns der Regen wenigstens beschert, denn ohne das Wasser von oben wären sie sicher nicht so voll gewesen:


Und einmal, das war an sich dann schon der Höhepunkt der Fahrt, haben wir auf einem Felsen ein paar Robben (New Zealand Fur Seals) liegen gesehen:

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