Freitag, 20. Februar 2015

Punakaiki & Hokitika

Nun hat meine Reise um die Südinsel begonnen. Ich bin heute von Takaka hierher nach Hokitika gefahren, an die Westküste. Auf dem Weg liegt Punakaiki, das bekannt ist wegen der Pancake Rocks und der Blowholes, das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Die Pancake Rocks sind Felsen aus Kalkstein, die aussehen wie übereinander gestapelte Pfannkuchen. Ob daher vielleicht der komische Name kommt?






Das Meerwasser, ständig in Bewegung, hat die Felsen schon sehr ausgewaschen und ausgehöhlt. In manche Felsen hat es durchgehende Löcher hinein gefressen, und bei Flut und hohem Wellengang saust das Wasser durch diese Löcher nach oben. Manchmal zischt dann bloß ein scharfer Luftstrom oben heraus, manchmal eine Wolke aus Wasserdampf, manchmal ein richtiger Guss Wasser. Das ist umso bemerkenswerter, als sich das Ganze ja ca. 20 Meter über dem Meeresspiegel abspielt! Die beiden Blowholes heißen übrigens "Chimney Pot" und "Putai":





Von Punakaiki ging es dann die "Great Coast Road" nach Süden hinunter. Fast so wie in Australien, zwischen Adelaide und Melbourne, auf der "Great Ocean Road", stehen hier kleinere und größere Felsen im Wasser und bilden schöne, teils bizarre, Küstenlandschaften.










Meine Endstation für heute war dann Hokitika, ein verschlafenes kleines Nest, das bekannt ist durch das jährlich stattfindende "Wildfoods Festival" und die ebenfalls jährlich stattfindende "Driftwood and Sand Sculpture Competition". Hier ein paar Treibgut-Skulpturen, die noch am Strand von Hokitika herumstehen:




Was gibt es sonst noch in Hokitika zu sehen? Hier eine kleine Auswahl:
vor dem Rathaus eine Statue des berühmtesten
Sohnes der Stadt, Richard Seddon, ehemaliger
Premierminister Neuseelands

der Clock Tower

das Stadtmuseum

die Kirche
Ich habe Hokitika auch deshalb als Station ausgesucht, weil ich von meiner ersten Neuseelandreise noch recht gute Erinnerungen an dieses ruhige, beschauliche Örtchen habe. In meiner Küche hängt, neben einem Bild von der Wharariki Beach, auch ein Bild vom Strand und der Kirche, ungefähr so:
An der Eingangstür zu einem Café hab ich diesen Spruch gesehen, der hat mir gefallen:
Und schließlich gab es hier wieder mal eine gute Gelegenheit für ein Sonnenuntergangsfoto, da der Strand ja nach Westen schaut:







Eine Nebenbemerkung, und schon wieder zum Thema "Kiwi": Hier in Hokitika gäbe es ein National Kiwi Center, in dem Kiwis gehalten, gepflegt und gezüchtet werden, und wo man sie auch anschauen kann (nach entsprechendem Eintrittsgeld natürlich).
Da drin war es allerdings leider strengstens verboten, Fotos zu machen. Blitzverbot hätte ich ja verstanden, weil Kiwis nachtaktiv sind und grelles Licht scheuen, aber auch ohne Blitz durfte man nicht fotografieren. Also kann ich immer noch kein Foto von einem Kiwi zeigen. Aber in Punakaiki ist mir ein Weka Modell gestanden, ein anderer von den großen, hühnerartigen, flugunfähigen Vögeln Neuseelands. Hier bitte:





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