Eine Tauchschule, bei der ich war, machte das mit Nitrox-Befüllung der Tauchflaschen, was sie mich am ersten Tauchtag "gratis ausprobieren" ließen. Die andere Tauchschule, zu der ich danach wechselte, weil mich diese Zwangsbeglückung nicht sehr glücklich gemacht hatte, hat mit Dekompressionszeiten gearbeitet, das hat mir noch weniger gefallen.
Zudem sind die Sichtungen großer Tiere (abgesehen von den Delfinen) ausgeblieben, ich habe deshalb nach zwei Tauchtagen das Tauchen sein lassen und geschnorchelt bzw. mich zwei Tage lang ausgerastet, als meine Verdauung Probleme machte.
Nichtsdestotrotz habe ich beinahe 1500 UW-Fotos in dieser Woche hier gemacht, und es war sehr schwer, daraus auszuwählen, dabei bin ich auch lange gesessen. Am Ende sind 70 Bilder übrig geblieben, ich glaube, das ist mehr als die Fotos von den anderen Inseln zusammen...
Zuerst mal die schlechten Bilder (wenn man jemanden fragt, ob er das Schlechte oder das Gute zuerst wissen will, wählen die meisten Leute das Schlechte): Mist. Man glaubt gar nicht, was man hier alles UW so findet. Die Leute hier schätzen leider nicht, was sie haben, und legen auf "Umweltschutz" nicht so viel Wert.
Die allermeisten Bilder hab ich von Haifischen gemacht - einerseits, weil es hier wirklich SEHR viele gab (dazu kommt später auch noch ein extra "Special"), und andrerseits, weil sie eben sehr faszinierende Wesen sind.
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| die ersten Haie sind mir beim allerersten Schnorchelgang bald mal begegnet |
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| und kurz darauf war ich ziemlich "umzingelt" |
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| aber es waren fast ausschließlich Schwarzspitzen-Riffhaie; das heißt klein (1 bis 1,5 Meter) und ungefährlich |
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| um nicht zu sagen "scheu" |
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| oder gar "feige" |
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| An diesem Strand schnorchelte ich mit ihnen in knöcheltiefem Wasser |
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| später wurden sie mit Essensresten gefüttert, dabei habe ich einige gestreichelt :) |
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| ihre Haut fühlt sich an wie Schmirgelpapier |
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| auch hier waren es nicht gerade wenig, ich glaub auf diesem Bild sieht man sechs Stück |
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| Das hier (auf Fotos sieht man es ja wegen der fehlenden Größenvergleichsmöglichkeiten nicht) war ein Baby-Hai, nicht länger als einen halben Meter |
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| Und zum Schluss hier in der Haiabteilung mal zwei andere Arten: ein grauer Riffhai, ca. zweieinhalb Meter lang, im offenen Wasser, |
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| und ein Weißspitzen-Riffhai |
Wenn wir mal bei den Raubfischen bleiben, sind jetzt Barrakudas dran. Beim Tauchen an der immer selben Stelle war am Einstiegsplatz immer ein Schwarm Barrakudas, manchmal war ich wirklich sehr nahe dran an ihnen, fast schon mitten im Schwarm. Und es waren GROSSE Barrakudas, die hatten mehr als eineinhalb Meter...
Weitere große Fische: Napoleons, die auch fast 2 Meter Länge hatten, und Trevallys (Stachelmakrelen)
Noch immer relativ groß: Stachelrochen, da waren gerade in der Schnorchelbucht vor meiner Pension einige unterwegs, mindestens fünf (so viele habe ich zumindest auf einmal gesehen). Die werden, wie die Haie, auch bald noch einmal einen Auftritt haben.
Nun kommen die Muränen - teils auch noch ganz schön kapitale Dinger; den Großteil des Körpers sieht man ja meist gar nicht:
Bei zwei Tauchgängen haben wir je eine Schildkröte angetroffen; ich bin mir fast sicher, dass es beide Male dieselbe war.
Nicht mehr ganz so große Fische, dafür aber jedes Mal viele: Schwärme
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| Langnasen-Doktorfische; die werden auch bald noch einmal wiederkehren, leider in einer traurigen Rolle |
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| so sieht es aus, wenn man mitten in einen Schwarm roter Schnapper gerät, die gerade von einem Boot aus gefüttert werden |
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| in der allgemeinen Hektik hat mir einer dieser Burschen mit der Schwanzflosse sogar eine Ohrfeige verpasst; das war gar nicht ohne... |
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| die allgemeinen Wimpelfische sind Schwarmfische, hier hängen sie so schief, weil die Strömung so stark ist |
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| die kenn ich nicht beim Namen, ich sage immer "Hasenfische" zu ihnen, weil sie diese braunen Seitenflossen sehr oft beim Schwimmen aufstellen, das sieht dann fast aus wie Hasenohren |
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| ein ziemlich großer Schwarm Makrelen in der Brandung |
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| Flötenfische |
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| Hornhechte |
Als nächstes hätten wir da die Kugelfische und Igelfische, auf Englisch wird da kein Unterschied gemacht, das sind alles "pufferfish", also "aufblasbare" Fische:
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| ein Riesen-Kugelfisch |
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| "Schau mir in die Augen, Kleines" - ein sehr neugieriger Igelfisch, dem ich dann doch nicht interessant genug war, |
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| denn er kehrte mir den stachelbewehrten Rücken zu |
Jetzt kommen ein paar einzelne Fische, die schwer in eine Kategorie einzuordnen sind:
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| Flunder |
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| einzelgängerischer Flötenfisch |
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| Rotfeuerfisch |
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| Hornhecht |
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| Clown-Doktorfisch, den find ich sehr hübsch |
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| Steinfisch - mal versuchen, das Auge und den Mund zu finden! |
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| ein hübsch hellblau gefärbter Papageifisch |
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| der meiner Meinung nach hübscheste von allen: der Picasso-Drückerfisch |
Ein paar Nicht-Fisch-Bilder:
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| weißer Seestern |
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| weiße Seegurke |
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| sehr außergewöhnliche Korallen-Stein-Kombination, sieht fast aus wie ein Gehirn auf einem Elchgeweih, bzw. wie die Aliens in "Mars Attacks" |
Jetzt sind die Falterfische an der Reihe, und die sind sehr "vielfältig", wenn man es so ausdrücken will, damit meine ich nicht nur, dass es viele Arten gibt:
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| Sie sind ja sehr hübsch anzuschauen, und die hier (Doppelsattel) waren auch sehr zutraulich und haben |
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| mit mir fast so eine Art Fangenspiel gemacht, immer wenn ich nach ihnen griff schwammen sie ein wenig weg, kamen aber dann gleich wieder her |
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| also einerseits hübsch und drollig und sehr fotogen (Fähnchen-Falterfisch) |
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| da denkt man, sie sind richtige Unschuldslämmer und könnten keiner Fliege was zuleide tun (Masken-Wimpelfische) |
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| aber dann findet man plötzlich eine größere Ansammlung von ihnen |
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| und wenn man genau hinschaut, knabbern sie gerade an den Resten anderer Fische... :o |
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| und dann biegt man um die nächste Ecke, und trifft wieder einen (pazifischer Wimpelfisch), und der tut wieder ganz unschuldig, als könnte er kein Wässerchen trüben - Meister der Verstellung |
Es bleiben noch ein paar ganz kleine Fischlein übrig, die bilden jetzt den Abschluss:
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| Dreibinden-Preußenfische in ihrer Heimatkoralle |
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| und ein winziges Schleimfischlein |
Ein kleines da capo muss aber auch sein, denn wir wollen nicht vergessen, dass ich in Rangiroa auch Delfine getroffen habe:
PS: heute ist wieder mal ein Jubiläum, denn heute, am 8. Februar, sind es genau 4 Monate, dass ich zu meiner Reise aufgebrochen bin!







































































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